Die Anforderungen für „Durchschusshemmende Verglasungen“ sind nach DIN ES 1063 genauestens definiert.

Solches Glas muss Schutz gegen Beschuss mit Handfeuerwaffen bieten.

Es wird eine spezielle Polyvinylbutyral-Folie verwendet, um einen möglichst großen Wiederstand gegen den Angriff entgegenzusetzen.

Anwendungsgebiet:

                                     Banken
                                     Land- und Amtsgerichte


Unterschieden wird nach symmetrischen und asymmetrischen Gläsern.
Werden mehrere Gläser gleicher Dicke zu einem Verbundsglas laminiert, handelt es sich um symmetrisches Panzerglas, welches gleichbleibenden Schutz von beiden Seiten bietet.
Besteht das Panzerglas jedoch aus Gläsern verschiedener Dicke, ist der Verbund asymmetrisch.

Hier wird von der einen Seite höherer Schutz und von der anderen Seite geringerer Schutz geboten.

Beim Einbau von asymmetrischen Gläsern muss deshalb auf die Angriffsseite geachtet werden.

Ebenfalls wird nach nicht splitternden (NS) und splitternden (S) Panzergläsern unterschieden.

Die Splitterfreiheit bzw. der Splitterabgang bezieht sich auf die Seite, die dem Angriff nicht ausgesetzt wird.


Durch einen Verbund aus Glas und Polycarbonat kann eine erhebliche Dicken und Gewichtsreduzierung hervorgehen.

Hierbei wird eine Polyurethan-Folie verwendet um einen guten Halt zwischen dem Glas und Polycarbonat herzustellen.


Anwendungsgebiet:   

                                Botschaften
                                Polizeistationen
                                Justizvollzugsanstalten
                                Psychiatrien
                                Juwelierläden

Klassifizierung:
                                Beschussklassen:    BR1 – BR7
                                Beschlagklassen:    P6B – P8B
 


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